Techniken für die erleichterte Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderung

Barrierefreies Webdesign

10% aller Internetuser sind in irgendeiner Form gehandicapt. Dazu zählen Menschen mit beeinträchtigtem Seh- oder Hörvermögen, mit mangelnder Bedienmöglichkeit von Maus und Tastatur, oder jene, die unter erschwerten Bedingungen arbeiten müssen. 

Für rockIT ist validierte Barrierefreiheit am Letztstand der Technik mehr als das Befolgen der W3C-Richtlinien: wir nehmen am allgemeinen Diskurs Teil und setzen aktuelle Empfehlungen von Interessenvertreter-Vereinigungen (z.B. BIENE) um, die auf praktischen Untersuchungen basieren. 

Um eine Webseite barrierefrei zu gestalten sind viele Vorkehrungen erforderlich, die ein nicht-behinderter User ohne Screenreader (Browser liest Text vor) oder ohne Sichteinschränkung (Braillezeile) gar nicht bemerken würde und nicht bemerken soll. 

Bei intelligent gestalteter Barrierefreiheit wird das Design der Seite in keinster Weise eingeschränkt, die Bedinung der Seite ist intuitiv möglich (Usability).

 

Barrierefreiheit - Technische Umsetzung

  • Screenreader-Tauglichkeit
  • Möglichkeit der Keyboard-Steuerung (z.B. alle Menüpunkte müssen sich bei Betätigung der TAB-Taste ausklappen, angesprungene Links müssen klar erkenntlich fokusiert werde)
  • als Grundvoraussetzung validiertes XHTML und CSS
  • eine linear konzipierte und gut durchdachte Seitenstruktur
  • Skalierbarkeit der Schrift in allen Browsern möglich machen
  • Menus und Navigation sollten in Form einer nummerierten Liste sein (im Design nicht sichtbar), jeder Eintrag mit einem Punkt enden (nicht sichtbar, aber für Screenreader wichtig) und natürlich bei deaktiviertem Javascript und CSS auch noch funktionieren
  • Media-Dateien sollten über eine alternative Text-Beschreibung verfügen.

rockIT bemüht sich stets, Barrierefreiheit am neusten Stand der Technik zu implementieren, testet seine Produkte an internationalen Richtlinien, mit Screenreadern und unter Weglassung aller Scripte und CSS in allen gängigen Browsern (Internet Explorer, Firefox, Netscape, Opera, Konqueror, Safari).

Weiterführende Literatur